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Mein Begrüßungsgeld: Nur ganz wenig Geld ausgegeben

Jede Menge Post erhielt unsere Redaktion zu unserer aktuellen Leseraktion „Was kauften Sie sich vom Begrüßungsgeld?“ So schrieb uns auch das Ehepaar Walter seine Erinnerungen 20 Jahre nach der politischen Wende.

„Bei typischem Novemberwetter am 17. November 1989 um 4.37  Uhr verließen wir mit Rückfahrkarte per Bahn unseren damaligen Wohnort Richtung Berlin. Zunächst bis Wustermark. Von dort 6.55 Uhr weiter bis Staaken. Ankunft 7.40 Uhr. 8.00 Uhr passierten wir die Grenze und erreichten zu Fuß eine Buslinie, die zum Spandauer Rathaus fuhr. Auf dem dortigen Postamt reihten wir uns in die lange Schlange der Wartenden ein, füllten das notwendige Formular aus und geduldeten uns erwartungsvoll.

Um 9.30 Uhr hielten wir jeder das versprochene Westgeld von 100 D-Mark in der Hand! Wir folgten einem Frühstücksangebot von „Hertie“, stärkten uns für die 2,90 D-Mark mit drei belegten Brötchen und einer großen Tasse Kaffee. Nie mehr schmeckte der Kaffee so gut. Nach einem Schnuppergang traten wir, wie gekommen, die Rückreise an und erreichten um 15.27 Uhr wohlbehalten unseren Ausgangsbahnhof. Die verbliebenen 194,20 D-Mark waren unsere ,Eiserne Reserve’ bis zur Einführung der D-Mark in der DDR.“

Erinnern Sie sich doch selbst, liebe Leserinnen und Leser! Wie haben Sie die Auszahlung des Begrüßungsgeldes erlebt und vor allem: Was haben Sie sich davon gekauft? Sind Sie auf Erkundungstour gegangen und vielleicht mit Bundesbürgern ins Gespräch gekommen? Schreiben Sie alles auf und schicken Sie Ihre Erlebnisse an eine der folgenden Adressen: Oberlausitzer Kurier, Karl-Marx-Straße 4, 02625 Bautzen oder Niederschlesischer Kurier, Dresdener Straße 6, 02826 Görlitz. Sie haben natürlich auch die Möglichkeit zu mailen: redaktion@LN-Verlag.de. Als Belohnung gibt’s erneut Begrüßungsgeld: Aus allen Einsendungen wird ein Gewinner für die 100 DM gezogen!

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