Bautzen, Nachrichten

Familiendrama in Singwitz: Polizei nimmt Verwirrten fest

Singwitz (Obergurig), Doberschauer Weg. Ein (vermutlich psychisch kranker) 51-Jähriger hat gestern Abend, den 22. Juli, zwischen 18.00 und 21.30 Uhr in einem Singwitzer Haus zwei Familienangehörige in seine Gewalt gebracht, war mit einem Messer bewaffnet herumgelaufen. Er soll sogar gedroht haben, sich umzubringen, falls die Polizei einschreitet. Die Opfer konnten die Beamten informieren. Diese eilten an den Ort des Geschehens, u. a. wurde auch das SEK alarmiert.

Schließlich gelang es den Polizisten, in einem günstigen Moment, die Räume zu betreten, die Festgehaltenen in Sicherheit zu bringen. Als der Tatverdächtige das Haus verließ, wurde er noch vor Eintreffen der Spezialeinheiten verhaftet. Verletzte gab es keine. Der 51-Jährige musste in ein Psychiatrisches Fachkrankenhaus eingeliefert werden. Zum Motiv, dem Hergang und den Tatumständen wird nun ermittelt. (pd)

Ein Kommentar

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  1. Dem armen Kerl sind wohl alle Sicherungen durchgebrannt. Schön wäre es, wenn nicht nur die Polizei zum Motiv, dem Hergang und den Umständen ermitteln würde. Sondern, dass der OLK auch darüber berichten würde. Ich kann mich noch erinnern, als vor paar Jahren auch einem armen Hund offenbar die Sicherungen durchgebrannt sind. Er hat sich in Dresden auf einem Kran verschanzt und die DDR-Fahne *gehisst*.

    Als erstes wurde er in die *Klappse* gesteckt. Welches Unrecht ihm im Vorfeld angetan wurde, interessiert dann keinen!

    Das gleiche gilt auch für die Richterin Frau Heisig aus Berlin. Auch bei ihr sind alle Sicherungen gerissen und sie wollte nur noch eines – sterben. Den wirklichen Grund werden wir wohl nie erfahren. Und auch die Namen der Mitmenschen, die sie in diese aussichtslose Lage gebracht haben, werden nie in der Zeitung stehen.

    In allen drei Fällen war es ein Hilfschrei: *Bitte helft mir! Ich will nicht sterben sondern in Ehre und Würde leben!* Die zwei Männer haben erst einmal überlebt. Die Frau nicht. Williams Shakespeare: *Ist meine Ehre hin so ist mein Leben hin.* Viele können ohne Ehre und Würde offenbar ganz gut leben. Viele eben aber auch nicht.

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