Görlitz, Nachrichten, Zittau

KIA eröffnet neue Perspektiven

von Redaktion – 1.02.2010

Das Kooperative Studium mit integrierter Ausbildung (KIA) hat sich seit 1997 kontinuierlich zu einem Markenzeichnen der Hochschule Zittau/Görlitz entwickelt. 2009 wurden fast 100 junge Leute in dieser innovativen Studienform an der Hochschule Zittau/Görlitz neu immatrikuliert.

Görlitz/Zittau. Die Zeichen für den kooperativen Studiengang Informatik stehen für 2010 auf Wachstum. Gemeinsam mit der Stadtverwaltung Zittau war KIA-Informatik 2009 in die Pilotphase gestartet. Katrin Voigt, Organisationsleiterin EDV bei der Stadtverwaltung Zittau, hatte sich persönlich für die Einführung dieses praxisorientierten Studienganges stark gemacht und ihren ersten KIA-Informatiker bereits im Haus: „Schon in den ersten Studienwochen hat sich bestätigt, dass die kurzen aber häufigen Zeiten der Berufsausbildung im Betrieb unseren Studenten für das Studium motivieren. Bei uns wird er mit Aufgabenstellungen konfrontiert, für die das Studium die Antworten gibt. Außerdem wird er mit vielen innerbetrieblichen Prozessen und Anforderungen vertraut gemacht, die im klassischen Studium in dieser Breite gar nicht vermittelt werden können.“

Für den Dekan der Fakultät Elektrotechnik und Informatik, Professor Georg Ringwelski, ist KIA-Informatik die Chance für regional ansässige IT-Unternehmen, gemeinsam mit der Hochschule Zittau/Görlitz maßgeschneiderten Fachkräftenachwuchs zu entwickeln: „Durch KIA können unsere Partnerunternehmen den Studierenden eine Karriereperspektive in der Oberlausitz bieten“.

Die innovativen Arbeitgeber muss man oft gar nicht in der Ferne suchen: Adrian Büchner, Geschäftsführer der Firma STQS: „Wir suchen jemanden, der von Anfang an mit dabei ist, der bereit ist, sich gleich zu Beginn seiner beruflichen Ausbildung mit Engagement in die Praxis zu stürzen.“ Auch Heiko Kammler, Geschäftsführender Gesellschafter der InfoTech GmbH aus Görlitz, setzt auf KIA: „Frühzeitig zu lernen, worauf es im Job ankommt, ist von großem Wert für die eigene berufliche Perspektive. Die Verbindung von Theorie und Praxis setzt hohe Maßstäbe. Wir brauchen Leute jenseits des Mittelmaßes.“

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