Einladung zum Frühstück mit Yaks
So sah in den 60er Jahren ein Expeditionscamp aus. Gepresste Pflanzenbelege werden in der Sonne getrocknet. Archiv: Peter Hanelt
Görlitz. Trotz der riesigen Weite der Mongolei mit Taiga und Wüste hat der Mensch auch hier deutliche Spuren in der Landschaft hinterlassen, die auch Einfluss auf die Tier- und Pflanzenwelt haben. Mongolische Wissenschaftler und Forscher aus zahlreichen Ländern haben in den letzten Jahrzehnten zur Kenntnis von Flora und Fauna der Mongolei beigetragen. Eine entscheidende Phase begann vor 60 Jahren mit den „Mongolisch-Deutschen Biologischen Expeditionen“.
Aus Anlass dieses Jubiläums wurde mit der Staatlichen Universität der Mongolei in Ulan Bator eine Ausstellung mit Fotoimpressionen aus 60 Jahren mongolisch-deutscher Zusammenarbeit geschaffen. Dabei werden Zeitdokumente der zwei großen gemeinsamen biologischen Expeditionen der Akademie der Wissenschaften der Mongolei und der Deutschen Akademie der Wissenschaften 1962 und 1964 den Bildern der aktuellen Zusammenarbeit der Universität Ulan Bator und des Senckenberg-Museums für Naturkunde Görlitz gegenübergestellt. Die Ausstellung „Frühstück mit Yaks – gestern und heute: Biologische Expeditionen in der Mongolei 1962 bis 2022“ war zuvor in der Deutschen Botschaft in der Mongolei zu sehen und wird nun, am 29. September bei Senckenberg in Görlitz um 18.00 Uhr eröffnet. Sie wird bis Ende Januar 2024 zu sehen sein.
Auch in diesem Jahr waren übrigens wieder Görlitzer Forscher in der Mongolei, um mit Studenten und Wissenschaftlern Auswirkungen klimatischer Änderungen auf die Steppenvegetation zu untersuchen.