Einnahmen für jüdisches Erbe

Dieser Stolperstein erinnert an den Görlitzer Martin Ephraim Foto: Kulturbüro
Görlitz. Eine Führung entlang der in Görlitz verlegten Stolpersteine in Gedanken an das Schicksal der Görlitzer Juden beginnt in diesem Jahr in der Südstadt. Auf der Zittauer Straße 64 liegt ein Stolperstein zum Gedenken an Martin Ephraim vor dem ehemaligen Kontor der Ephraim-Eisenhandlung. Von der Südstadt führt der Weg über den Bahnhof in die Innenstadt zu weiteren Erinnerungsorten jüdischer Geschichte. Die Aktion erinnert an die Pogrome vor 80 Jahren, am 9. November 1938. Der Rundgang dauert circa zwei Stunden.
Treffpunkt ist die Zittauer Straße 64 am 9. November um 16.00 Uhr. Kartenvorverkauf über die Görlitz-Information, Obermarkt 32, Tel. 03581/47570. Einnahmen und Spenden aus der Führung werden für den Erhalt des jüdischen Erbes und Bewahrung der Erinnerungen und Verlust der jüdischen Mitbürger verwendet. Die Teilnehmer der Führung am 9. November sind im Anschluss eingeladen um 18.00 Uhr die ökumenische Gedenkveranstaltung in der Frauenkirche zu besuchen. Von der Frauenkirche führt der Weg im Anschluss zur Synagoge.