Mehr als nur Onlineveranstaltungen anlässlich des Tages des Offenen Denkmals

Im Friedersdorfer Pfarrhaus, das kürzlich ein neues Dach, eine neue Küche, eine moderne Toilette und eine Behindertentoilette erhielt, kam man viel zur Ortsgeschichte erfahren. So z.B. auch über den Pfarrhausbrand im Jahre 1754. Foto: Ulrich Schubert
Friedersdorf/Görlitz. Im Zeichen von Corona ist der Tag des Offenen Denkmals 2020 von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz auf einen Online-Event am 13. September umgestellt worden. Die Stadt Görlitz hat mit ihren reichen Kulturschätzen aber unter dem Motto „Denk mal Grün – Historische Parks und Stadtgärten; Denkmal: Erinnern. Erhalten. Neu denken“ einige Programmpunkte auf die Beine gestellt. Dabei wird das Hauptaugenmerk auf die Zwingeranlagen und den Stadtpark gelegt. Eingeleitet wird das Programm am Vorabend des 13. mit Kino, Musik und Kulinarischem. Viele Programmpunkte werden am Samstagabend und am Sonntag angeboten. Z.B. können sich Besucher auf Führungen freuen, etwa in der Stadthalle, auf dem Nikolaifriedhof und dem Postplatz. Es gibt es Spaziergänge im Stadtpark und in den Anlagen des Nikolai- und Ochsenzwingers. Orgelkonzerte in der Peterskirche und der Pfarrkirche Heilig Kreuz sowie Andachten und der Handwerkermarkt „Patrimonium Gorlicense“ auf dem Untermarkt ergänzen das Programm.
Aus der Tradition des Tages ist auch der Kirchbauverein in Friedersdorf tätig geworden, der von 9.00 bis 16.00 Uhr am 13. September Einblicke in das Pfarrhaus und die St. Ursulakirche gewährt. Es gibt Kirchenführungen und natürlich auch Platz für eine innere Einkehr. In der Bücherstube ist zudem der Buchbasar geöffnet, wo auch Bücherspenden entgegengenommen werden können. Dazu gibt es Kaffee und Kuchen.