Mehr Parkplätze für A 4-Pendler

Soll demnächst um mehrere neue Stellflächen erweitert werden: der oftmals ausgelastete Pendlerparkplatz an der A 4 bei Salzenforst. Foto: RK
Bautzen. Der Landkreis will künftig auch im Osten von Bautzen Möglichkeiten für Mitfahrgemeinschaften schaffen und dementsprechend an der Autobahnabfahrt Weißenberg einen weiteren Pendlerparkplatz errichten. Auf diesem können Autofahrer ihren Wagen abstellen und gemeinsam weiterreisen. Auf diese Weise bietet sich eine Alternative, um sowohl die Geldbeutel als auch die Umwelt zu schonen. Gleichzeitig ist vorgesehen, bei Salzenforst und Burkau die bereits vorhandenen Mitfahrerparkplätze um mehrere Stellflächen zu erweitern. Beide gelten als gut ausgelastet. „In diesem Zusammenhang wurden jeweils zwei Ladestationen für Elektrofahrzeuge planerisch vorgesehen“, verriet Landratsamtssprecher Gernot Schweitzer auf Anfrage des Oberlausitzer Kuriers. „Da jedoch die Mitfahrerparkplätze in der Zuständigkeit des Bundes liegen, müssen diese Maßnahmen beim Landesamt für Straßenbau und Verkehr (LASuV) angezeigt und um Freigabe der Maßnahme mit der Bestätigung um Kostenübernahme gebeten werden. Vom LASuV erhielten wir daraufhin die Freigabe der baulichen Maßnahmen, jedoch nicht die Mittelzusage für den Bau von zusätzlichen technischen Ausrüstungen wie Beleuchtung und Ladestationen.“ Aus diesem Grund habe der Landkreis Bautzen entschieden, sich nunmehr mit einem Netzbetreiber „zwecks Abstimmung zur technischen Machbarkeit, zur Kostenübernahme und zur künftigen Unterhaltung von Ladestationen auf den Mitfahrerparkplätzen“ in Verbindung zu setzen. Ziel ist es, die geplanten zwei Ladestationen pro Standort parallel mit dem Bau der Parkplätze aufzustellen. Auf dem angedachten Areal nahe Weißenberg sollen noch im Laufe dieses Jahres die Arbeiten über die Bühne gehen. Die Erweiterung der Parkplätze Burkau und Salzenforst hingegen wird für 2019 angepeilt. Noch einmal Gernot Schweitzer: „Ob dann auch schon die Ladestationen zur Verfügung stehen, ist abhängig von den zu führenden Abstimmungen.“ Die eingesetzte Technologie werde auf jeden Fall mitentscheidend dafür sein, wie lange ein Ladevorgang dauert.
Bislang existieren an der Autobahn A 4 bei Bautzen lediglich Lademöglichkeiten auf den Rastplätzen Oberlausitz-Nord und -Süd. Noch scheint die gegebene Ladeinfrastruktur auszureichen. In der Spreestadt sind nach Angaben des Landratsamtes aktuell gerade einmal 25 Elektrofahrzeuge angemeldet. Die Tendenz ist allerdings steigend.