Steina plant neues Wohngebiet

Auf dieser Freifläche im Ortszentrum soll das neue Wohngebiet entstehen.
Steina. Die Gemeinde Steina will am Boom der Wachstumsregion Dresden teilhaben und plant daher die Ausweisung von Bauflächen für Einfamilienhäuser im Ortszentrum. Konkret dafür ins Auge gefasst hat sie ein Areal zwischen Sportplatz, Ohorner- und Pulsnitzer Straße, das bislang zur Nutzung als Grünfläche an einen Landwirtschaftsbetrieb verpachtet wurde.
„In der Gemeinde Steina selbst werden kontinuierlich Wohnbaugrundstücke für Eigenheime nachgefragt. Die Gemeinde kann jedoch derzeit dafür keine Flächenangebote unterbreiten“, heißt es im Begründungstext für den Bebauungsplan „Wohnbebauung am Sportplatz“, den die Gemeinde aufgestellt hat, um dieses Problem zu lösen. Mittlerweile hat die öffentliche Auslegung des Planentwurfes stattgefunden.
„Da sich die mit dem vorliegenden Bebauungsplan zu entwickelnde Fläche im kommunalem Eigentum befindet, kann die Gemeinde Steina hier nicht nur planerisch Bauland entwickeln, sondern auch selbst erschließen und aktiv anbieten, worin ein entscheidender Vorteil gegenüber den in Privatbesitz befindlichen Standorten gesehen wird“, so das mit der Planung beauftragte Architekturbüro Schubert aus Radeberg.
Das vorgesehene Areal bietet demnach Platz für 15 Einfamilienhäuser mit großzügig geschnittenen Grundstücken.
Die Häuser sollen beiderseits einer neu zu errichtenden Erschließungsstraße entstehen, welche die Pulsnitzer mit der Ohorner Straße verbindet.
Im Inneren des neuen Wohngebietes sieht der Planentwurf eine eiförmige Grünfläche als „gemeinschaftlichen Treffpunkt“ vor.
Konflikte mit dem Landschaftsschutzgebiet „Westlausitz“ und FFH-Gebieten werden in der Planung nicht gesehen.